LECKER-LEXIKON Klassiker der Deutschen Küche

LECKER-LEXIKON / Spargelcremesuppe
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Spargelcremesuppe

Die Spargelcremesuppe gehört in Deutschland eher zu den saisonalen Gerichten und spaltet jedes Jahr aufs Neue das Land. Denn Spargelsaison ist nicht für jeden ein kulinarischer Genuss und der Spargel auch nicht. Während der Spargelsaison von April bis Juni gehört auch Spargelcremesuppe fest auf die Speisekarte vieler Gourmets – denn diese Suppe ist nicht nur eine deutsche Delikatesse, sondern auch extrem leicht zuzubereiten.

Spargelcremesuppe – Ein Gericht, das mit vielem spart, nur nicht am Geschmack

In der Küche ist der Spargel bereits seit der Antike bekannt und wurde dort noch als Heilpflanze eingesetzt, seinen weg in die mitteleuropäische Küche fanden die jungen Triebe des Spargels vor allem über die Römer.

Die deutsche Spargelcremesuppe ist ein Gericht, das auch in sparsameren Zeiten die perfekte Suppe darstellt, aber kulinarisch auch aufgewertet werden kann. Basis der Suppe ist das Kochwasser des weißen Spargels. Auch die Spargelschalen können mit ausgekocht werden. Die Schalen geben dem Spargelsud noch zusätzlichen Geschmack. Sie sollten aber vor der Zugabe der weiteren Zutaten aus dem Spargelwasser entfernt werde, da sie recht faserig und nicht zum Verzehr geeignet sind. Da das Gericht aber inzwischen nicht mehr in karg ausgestatteten Nachkriegsküchen zubereitet wird, können die Spargelstangen auch in der Suppe bleiben. Früher wurde der Spargel nach dem Kochen entfernt und für einen weitere Mahlzeit verwendet, während in der Suppe höchstens die Spargelspitzen verblieben. Doch die Rezepte für Spargelcremesuppe gibt es heutzutage viele.

Spargelcremesuppe in einer Schüssel angerichtet Spargelcremesuppe in einer Schüssel angerichtet

Spargelcremesuppe – Ein Gericht, das mit vielem spart, nur nicht am Geschmack

Der Spargel für die Suppe sollte aber eher klein geschnitten werden und wird zunächst in Butter oder Margarine angeschwitzt, mit Mehl bestäubt und Gemüsefond oder Geflügelbrühe und Milch gelöscht. Anschließend wird Creme Fraîche oder Sahne untergerührt bis die gewünschte Konsistenz erzeugt ist. Garniert wird die Spargelcremesuppe mit etwas Petersilie, gewürzt mit Salz und Pfeffer. Gemeinsam mit dem Spargel können auch Kartoffeln in Butter angebraten werden, je nachdem, ob die Suppe nur leichte Vorspeise oder aber Hauptgericht sein soll.

Sparsamer lässt die Suppe sich zubereiten, wenn der Spargel als Beilage gekocht wird und aus dem Wasserbad entfernt. Dann wird das reine Kochwasser die Grundlage der Spargelcremesuppe, eine ideale Vorspeise zu Spargel und Rind. Für die deutsche Spargelsuppe wird gewaschener und geschälter weißer Spargel benutzt, lediglich die trockenen Enden und Köpfe sollten entfernt werden. Wer es etwas experimenteller mag, kann seinem Rezept auch noch vorsichtig Weißwein und Zitrone hinzufügen, um der Suppe einen sauren Ton hinzuzufügen. Der Spargel sollte natürlich frisch sein, denn der entfaltet das Aroma nicht nur besser, sondern enthält auch mehr Vitamine. Außerdem ist Spargelcremesuppe eben eine typisch saisonale Speise und die Spargelsaison ist kurz – und das freut Spargelfans und alle, die den Spargel nicht so mögen.

Spargelcremesuppe im Topf Spargelcremesuppe im Topf

Nährwertangaben:
Spargelcremesuppe

Spargelcremesuppen gehören zu den leichteren Suppen, Spargel ist frisch und gesund, entsprechend ist auch die Spargelcremesuppe eher leicht. Eine Portion von 200 Gramm hat in der Regel unter 100 kcal. Schaut man sich die Nährwerte im Allgemeinen an, fällt auf, dass auch kaum Zucker und Fett in der Suppe enthalten sind. Das tut dem Geschmack keinen Abbruch und macht die Spargelcremesuppe vor allem als leichte Supper im Sommer sehr beliebt.

Wie viele Kalorien hat
Spargelcremesuppe?

  Nährwerte für 100 g Nährwerte für eine
Portion (300 g)
Brennwert 176 kJ 528 kJ
Kalorien 42 kcal 126 kcal
Protein 1 g 3 g
Kohlenhydrate 1 g 3 g
-davon Zucker 0,7 g 2,1 g
Fett 4 g 12 g
-davon gesättigt 2,1 g 6,3 g
Salz 0,5 g 1,5 g

Die hier angegebenen Nährwertangaben für Spargelcremesuppe sind als Durchschnittswerte zu verstehen. (Quelle: naehrwertrechner.de)

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