Lieferheld im Movember-Fieber

Schnübi, Gesichtshecke, Pornobalken – der Trendbart des Monats hat viele Namen, doch sie alle meinen das gleiche: den klassischen Schnauzbart. Seit 2003 wird der trübe Monat November zur Schnurrbartschau!

Grund ist die Anti-Krebs-Initiative namens Movember, die den Oberlippenbart zum Botschafter für Männergesundheit macht. Das Prinzip ist simpel und jeder kann mitmachen. Am 1. November wird das Gesicht glattrasiert. Im Laufe des Monats lässt Mann sich dann einen prächtigen Schnauzbart stehen! Der auffällige Respektbalken soll Aufmerksamkeit schaffen und das Bewusstsein für Prostatakrebs stärken, der jährlich viel zu junge Männer das Leben kostet.

Moustache + November = Movember

Der Name Movember ist dabei eine Kombination aus Moustache – dem englischen Wort für Schnäuzer – und dem Monatsnamen November. Ziel ist es, Männer dazu anzuregen, regelmäßig zur Krebsvorsorgeuntersuchung zu gehen und Spenden für den Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. zu generieren.

Die Movember Community agiert mittlerweile in 21 Ländern und konnte allein in Deutschland bislang mehr als 485 Millionen € Spenden sammeln. Mit dem Geld werden insgesamt über 1000 Gesundheitsprogramme unterstützt, die das Leben von an Prostatakrebs erkrankten Männern retten und verbessern.

Unser Lieferheld zeigt euch die Schnäuzer-Styles

Wir finden: tolle Sache und wollen unseren Teil beitragen. Auf Facebook präsentiert sich unser Lieferheld deshalb mit zehn verschiedenen Schnauzbart-Typen und will wissen: Welcher Schnübi steht ihm am besten? Für jede Reaktion spendet Lieferheld 50 Cent an die Movember Foundation. Die zehn originellsten Kommentare gewinnen außerdem je einen 20 €-Lieferheld-Gutschein. Die Teilnahmebedingungen findest du hier.

Wenn du Lust hast, mehr zu tun, als einfach nur auf Facebook einen Klick da zu lassen, dann haben wir was für dich: Ein Helden-Team, in dem du uns noch mehr unterstützen kannst! Mach mit und begeistere deine Freunde von der Aktion! Logg dich einfach mit deinem Facebook-Profil ein, gib deinen Namen und deine Postleitzahl ein und wähle als Teilnahme-Option „Tritt einem bestehenden Team bei” aus. Der Team-Name lautet  „Beim Barte des Lieferhelden”.

Du bist männlich und hast Lust, bei der Bewegung mitzumachen? Dann lass auch du dir diesen Monat einen Schnauzbart wachsen! Du bist weiblich und willst trotz mangelnden Bartwuchses am Movember teilhaben? Dann sei eine echte Mo Sista und zeige den Mo Bros in deinem Umfeld, wie cool du es findest, dass sie bei der Aktion mitmachen.

Nun aber zu den Schnurrbärten. Du bist neu im Schnübi-Metier und hast keine Ahnung, was dir steht? Die Mo Bros von Movember haben ein paar tolle Vorschläge, die wir dir hier liebend gern vorstellen. Für jede Persönlichkeit hält die Movember Community den passenden Schnäuzer parat, der genau zu deinem Style passt. Egal, für welchen Look du dich entscheidest, gemein ist allen: Auf die richtige Pflege kommt es an. Ein gut in Form gebrachter Schnäuzer kann hochattraktiv wirken, wohingegen ein nachlässig gestylter dich eher alt aussehen lässt. Jetzt aber nicht gleich Moustache-Panik schieben – mit ein paar einfachen Tricks wird dein Schnübi zum echten Eyecatcher. Versprochen. Wir präsentieren dir:

Die 10 Movember Schnäuzer

Der Prince

Wer ihn tragen kann: Der Prince ist sehr dünn und klassisch geformt und folgt der Kontur deiner Oberlippe. Damit wird er zum idealen Einstiegsschnübi für alle, die sich zum ersten Mal an diesen haarigen Begleiter herantrauen. Der elegante Schnauzbart sieht ein bisschen aus wie mit dem Bleistift gezeichnet und steht besonders Männern mit schmalen Gesichtern und feinen Gesichtszügen.

Wie man ihn wachsen lässt: Zunächst gilt es, genügend Länge zu gewinnen. Da du dein Gesicht zu Beginn des Movembers komplett glattrasiert hast, braucht es ein wenig Geduld, bis du diesen zierlichen Bart dein Eigen nennen kannst. Sobald du ein paar Millimeter Bart gewonnen hast, kannst du beginnen, deinen Schnurrbart zu einem dünnen Haarstreifen zu trimmen.

Der Dalí

Wer ihn tragen kann: Mit dem Dalí setzt du ein echtes Statement. Dieser auch „Der Surrealist“ genannte Schnäuzer ist für Männer, die auffallen wollen. Der Dalí sagt quasi „Tadaah, hier bin ich!“ und hinterlässt Eindruck, wohin du auch gehst. Lang, dünn, und an den Enden gezwirbelt, vereint er aristokratische Eleganz mit künstlerischem Flair. Diese Variante kannst du nach Geschmack länger oder kürzer, feiner oder buschiger tragen. Damit passt der Dalí im Grunde zu jeder Gesichtsform. Sein Namensgeber selbst übrigens trug seinen Dalí noch 28 Jahre nach seinem Tod. Bei seiner Exhumierung im Sommer dieses Jahres war der Schnurrbart noch top in Form! Genau wie zu Lebzeiten.

Wie man ihn wachsen lässt: Ganz so lange musst du den Dalí natürlich nicht tragen (es sei denn, du willst), auch in einem Monat lässt sich ein beachtlicher Zwirbelbart züchten. Bei der Rasur solltest du darauf achten, Kinn und Wangenbereich schön glatt zu halten. So kannst du deinen Dalí gut herausarbeiten. Die Enden immer schön eindrehen!

Der Super Mario

Wer ihn tragen kann: Keine halben Sachen – mit dem Super Mario beweist du Mut zu Bart. Männer, die sich diesen ausgeprägten Schnübi stehen lassen, meinen es ernst und tragen auch außerhalb des Gesichts einen selbstbewussten Style. Der Super Mario spiegelt eine Kombination aus Anmut und Selbstvertrauen wieder und passt am besten zu markanten Gesichtern und unkonventionellen Looks.

Wie man ihn wachsen lässt: Der Super Mario ist relativ unkompliziert. Wenn du eine gewisse Länge erreicht hast, gilt es, den Milchfeger in Form zu bringen und alle Barthaare hübsch gleichmäßig lang zu halten. Die Enden kannst du mit einem Trimmer leicht anschrägen, ganz nach Geschmack. Bei diesem Typ Bart ist es besonders wichtig, dass die Haare weich sind (spezielle Pflegeprodukte benutzen!), damit du ihn schön gerade nach unten kämmen kannst.

Der Borat

Wer ihn tragen kann: Der Kultbart für schrille Typen – und alle, die es werden wollen. Mit dem Borat suggerierst du vor allem eins: dass du dich selbst nicht zu ernst nimmst. Humorvolle Männer mit Hang zur Exzentrik kehren mit dem Borat ihr Inneres in Bartform nach außen. Gesichtsform? Im Grunde egal, dieser Barttyp ist so buschig und breit, dass er zum Star in jeder Visage wird.

Wie man ihn wachsen lässt: Zugegeben, in nur einem Monat wird es schwierig, sich den Borat in voller Pracht stehen zu lassen. Denn hier geht es vor allem um Dichte. Ein ausgeprägter Bartwuchs ist daher die ideale Voraussetzung. Der Borat reicht bis unter die Nasenansätze und bis auf die Oberlippe hinab. Dabei ragt er etwas über die Mundwinkel hinaus – Vorsicht: auf beiden Seiten schön gleichmäßig weit halten! Wenn du genug Länge und Dichte erreicht hast, schneidest du einfach eine gerade Linie über der Oberlippe und trimmst die Seiten in Rechteckform. Der Borat verzeiht zwar kleinere Ungenauigkeiten mehr als der feine Prince, zu Nachlässigkeit verleiten lassen solltest du dich dadurch aber nicht.

Der Hulk Hogan

Wer ihn tragen kann: Nichts für schwache Gemüter – der Hulk Hogan verschafft Respekt. Zum einen wegen seines verwegenen Trucker-mäßigen Images, zum anderen, weil die Entscheidung zu diesem Modell vor allem eines bedeutet: Mut zur Extravaganz. Wer sich dem wilden Style gewachsen fühlt und sich einmal im Leben pure Männlichkeit ins Gesicht wachsen lassen möchte – go for it! Das ist dein Schnäuzer.

Wie man ihn wachsen lässt: Der Hulk Hogan vereint einen schnittigen Schnäuzer mit lang bis zum Kinn hinunterreichenden Enden. Dafür rasierst du senkrecht an den Mundwinkeln vorbei bis zum Ansatz des Kiefers. Dein Kinn soll bei diesem Bartyp frei bleiben, hier ist Präzisionsarbeit gefragt. Rasiere vorsichtig von der Unterlippe bis runter zum Hals. Zum Schluss definierst du deinen Schnurrbart, wobei du eine kleine Lücke im Nasalbereich lässt.

Der Magnum 

Wer ihn tragen kann: Peter Selleck hat diesen Schnäuzer mit seiner Paraderolle als Privatdetektiv Thomas Magnum zum Kultsymbol werden lassen. Dieser Schnäuzer erinnert daher stark an die 80er und steht Typen mit klassisch ebenmäßigen Gesichtszügen. Der Magnum hat ein durchweg positives, fast braves Image und ist sozusagen das Urgestein der Schnauzbartgeschichte. Du magst es klassisch, aber willst dennoch, dass dir deine Gesichtshecke Aufmerksamkeit verschafft – dann ist das dein Bart.

Wie man ihn wachsen lässt: Dieser eher elegante Schnübi bedeckt vollständig den Bereich zwischen Oberlippe und Nasenansatz und will gut gepflegt werden. Eine präzise Rasur ist daher wichtig. Rasiere unten entlang der Oberlippenkontur und trimme den Magnum oben leicht schräg. Wer mag, lässt noch eine kleine Lücke in der Mitte – das verleiht noch mehr Klasse.

Der Ron Swanson

Wer ihn tragen kann: Er erinnert ein bisschen an den typischen Sheriff-Look. Der Ron Swanson verkörpert Selbstbewusstsein und Autorität – perfekt für robuste Naturburschen oder Männer, die gern Karohemd tragen. Der ikonische Swanson steht breiteren Gesichtern. Koteletten unterstreichen den Look übrigens perfekt.

Wie man ihn wachsen lässt: Wenn man Nick Offerman’s persönlich nach Tipps fragt, um sich diesen buschigen Bart wachsen zu lassen, erhält man folgende Anleitung: Lippenbereich nicht rasieren. Nach zwei Wochen hat man einen passablen Schnurrbart. Weiterhin nicht rasieren. Ahja. Die äußeren Kanten stehen beim Swanson weit über die Mundwinkel hinaus und werden drahtartig nach unten gezogen.

Der Ned Flanders

Wer ihn tragen kann: Dieser traditionelle Milchfeger ist perfekt für Mo-Anfänger: unkompliziert zu züchten, wartungsarm und doch ein leicht übertriebener Hingucker. Das Licht der Welt erblickte der pflegeleichte auch Box Car genannte Schnäuzer zu Zeiten der Großen Depression in den USA in den 1930er Jahren. Als pyramidenförmige, auf der Oberlippe sitzende Box hat er etwas Strenges, Robustes, leicht Radikales. Der Pablo Escobar unter den Bärten ist damit bestens geeignet für die leidenschaftlichen, mutigen, einzigartigen Typen.

Wie man ihn wachsen lässt: Ein Leichtes. Der Ned Flanders verzichtet komplett auf einen Haaransatz. Beinahe gerade und zusammenhängend über die Oberlippe gewachsen bedarf er keiner aufwändigen Definition im Mittelteil, nur ein wenig Pflege an den Enden. Eine schnelle und günstige Rasur also.

Der Captain Hook 

Wer ihn tragen kann: Der Captain Hook ist ohne Frage ein Over-the-top-Mo. Er erinnert an den stereotypen Filmschurken, den Zirkusdirektor oder den klassischen Gentleman – ein Oberlippenbärtchen nach dem man sich umdreht. Seine Besonderheit: die geringelten Enden.

Wie man ihn wachsen lässt: Hier haben wir es mit einem Schwierigkeits-Level 8 zu tun. Der Captain Hook benötigt viel Zeit, maximale Pflege und eine großzügige Menge an Wax oder Pomade, um seine Enden zu formen und zu pflegen.

Der Ringo Starr

Wer ihn tragen kann: Wenn du nicht der Typ “stämmiger Bär” bist, ist der subtile Ringo Starr alias After Eight genau das richtige Bärtchen für dich. Dieser kaum vorhandene Schnurrbart ruft Bilder eines in die Jahre gekommenen Butlers hervor. Sehr dünn und in der Mitte geteilt, steht er für Leichtigkeit, Minimalismus und Klasse – Merkmale, die auch seine Träger auszeichnen.

Wie man ihn wachsen lässt: Der Ringo Starr ist was für die Eiligen, die nicht viel Zeit darauf verwenden wollen (oder können), sich einen Respektbalken stehen zu lassen. Dennoch gibt es auch hier einiges zu beachten. Denn der After Eight ist zwar dünn, profitiert jedoch von seiner Breite. Entsprechend strategisch solltest du also rasieren. Es muss nicht viel Dichte sein, solange die Form stimmt.

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