Italienisch für Dummies

Die Socken zu den Trekking-Sandalen sind sorgfältig ausgewählt, das Handtuchsortiment zum Liegestuhl-Besetzen ist gepackt, der Opel Kombi wartet darauf, voll beladen zu werden: Gleich geht’s in den Urlaub nach Italien!

Mooooment! Du willst dich ganz sicher nicht vor Mario, Alessandra und Co. mit deiner deutschen Aussprache blamieren, oder? Dann überflieg lieber noch schnell unseren Aussprache-Guide Italienisch, damit wenigstens beim Essengehen alles ohne Blamage abläuft.

Latte Macchiato & Espresso

Das Erste, was du in Bella Italia tun solltest: Kaffee trinken. Natürlich nicht einfach nur Kaffee, sondern eine der wohlklingenden italienischen Kaffeespezialitäten – Lattäh Matschiato oder Expresso.
STOP! Oute dich nicht gleich am Anfang als Teutone und bestell lieber Latte Mackiato, einen Esssspresso oder vielleicht sogar “due Espressi”. Mille Grazie!

Jetzt ein bisschen Sightseeing und dann ab ins Ristorante!

Bruschetta

Als Vorspeise muss es natürlich dieses leckere italienische Weißbrot mit Tomaten, Olivenöl und Knoblauch sein. Bruschedda oder so. Der Kellner wird schon wissen, was du meinst. Klar! Aber er wird auch innerlich weinen ob deines heftigen deutschen Akzents. Bestell lieber „Brrrusketta“.

Noch nicht satt?

Tagliatelle

Gnocchi & Tagliatelle

Sprich uns nach: „Nj-ock-ieh”. Nicht „Gnotschi“, nicht „Gnocki“ und schon gar nicht „Teigware aus Kartoffeln“. Und bitte nicht aus Verlegenheit statt Gnocchi Tackliatelle bestellen! Wenn schon, dann Taljatelle, denn so werden die Bandnudeln korrekt ausgesprochen.

Chianti & Prosecco

Uff, ganz schön anstrengend, diese italienischen Zungenbrecher. Darauf erstmal was Hochprozentiges. Vielleicht dieses Getränk, das so ähnlich heißt wie deine Freundin – Tschianti.
Vielleicht bestellst du aber auch einfach ein Gläschen des toskanischen Rotweins „Kianti“ und bei Bedarf danach noch einen “Prosssecko“. Klingt gut und schmeckt noch viel besser!

Diese Namen…

Am Ende fällt dir auf: Hat der Kellner sich dir vorhin ernsthaft als „Andrea“ vorgestellt? Hihihi, der heißt wie ein Mädchen! Bevor du den Armen kichernd auf diese vermeintliche Peinlichkeit hinweist, lass dir sagen: In Italien enden Männernamen oft auf „a“, und auch wenn dir mal ein Kerl namens „Simone“ begegnet, ist das in Italien ganz normal und kein Grund zum Ausrasten – man muss ja nicht überall Sven oder Jens heißen.

Haben wir etwas vergessen?

So, jetzt bist du wirklich gerüstet für deine Abenteuer in Bella Italia. Oder haben wir etwas ganz Wichtiges vergessen? Dann schreibe uns einen Kommentar und erzähle uns davon.

Aber erstmal: Viel Spaß beim Pizza bestellen und guten Appetit!

 

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