Afrikanisches Essen online richtig bestellen

Afrikanisches Essen online richtig bestellen

Afrika ist ein Kontinent mit einer Fläche von 30,3 Millionen km², das entspricht ungefähr 22% der Landfläche der Erde. Afrika ist so groß, dass Spanien, Belgien, die Niederlande, Frankreich, die Schweiz, Italien, Osteuropa, die Vereinigten Staaten von Amerika, Indien, China, Japan und Großbritannien darin platzfinden würden. Es leben auf diesem Kontinent mehr als 1 Milliarde Menschen in 54 Staaten. Bei den tausenden unterschiedlichen Völkern, ethnischen Gruppen, Sprachen und Religionen, die den Kontinent prägen und ausmachen, von einer afrikanischen Küche zu sprechen, erscheint weniger sinnvoll. Deshalb wird das kulinarische Afrika meistens in vier Regionen unterteilt: die nordafrikanische Küche, die äthiopische Küche, die schwarzafrikanische Küche und die südafrikanische Küche. Alle kulinarischen Richtungen haben ihre eigenen Gerichte, Zutaten und Essgewohnheiten. Deshalb erklären wir in diesem Artikel die wichtigsten Begriffe und alles, was man wissen muss, wenn man Speisen aus einem afrikanischen Restaurant bestellt.

Die Nordafrikanische Küche

Nordafrika ist traditionell muslimisch und besteht vor allem aus den Maghreb-Ländern Marokko, Algerien, Tunesien und Libyen. Aufgrund der Nähe zum Meer werden in den nordafrikanischen Ländern viel Fisch und Meeresfrüchte gegessen. Aber auch Schafs-, Rind- und Lammfleisch werden in leckeren Schmorgerichten verwendet. Ebenfalls typisch für die nordafrikanische Küche sind Oliven, Datteln und Mandeln sowie viel frisches Obst und Gemüse. Gewürze wie Kümmel, Muskat, Zimt und Safran verwandeln die Speisen in wohlschmeckende Träume aus 1001 Nacht.

Wichtige Begriffe und Gerichte der nordafrikanischen Küche sind:

Falafel: Falafel sind Bällchen aus Kichererbsen, die in Öl ausgebacken und oft mit Salat, Fladenbrot und Sesamsauce gegessen werden. Falafel sind vegan und eignen sich sowohl als Snack (Mezze), als auch als vollwertige Mahlzeit mit Brot und Sauce.

Mezze: Mezze sind kleine Vorspeisen aus dem nordafrikanischen Raum. Sie bestehen je nach Gericht aus Gemüse (Aubergine, Tomate), Oliven, Joghurt, Erbsen & Bohnen oder verschiedenen Salaten und werden mit Olivenöl, Kümmel oder Koriander gewürzt.

Kefta/Köfte: Kräftig gewürzte Hackfleischbällchen oder –röllchen aus Lamm- oder Rindfleisch.

Tajine: Ein rundes Lehmgefäß mit spitzem Deckel, in dem traditionelle Gerichte gekocht und gegessen werden. Durch die Wölbung des Deckels wird das Essen schonend dampfgegart und durch den Lehmtopf lange warm gehalten.

Couscous: Gries aus Weizen, Gerste oder Hirse, der im Wasser gekocht wird.

Taboulé: Salat aus Petersilie, Couscous, Tomaten, Zwiebeln und Olivenöl.

Die Äthiopische Küche

Die Küche Äthiopiens und Eritreas unterscheidet sich sehr von der Küche des Maghrebs sowie des Subsahara-Raums. Ein wichtiges Grundnahrungsmittel ist das Fladenbrot namens Injera, welches mit Sauce gegessen wird. Auch ersetzt das gesäuerte Fladenbrot Teller und Besteck. Traditionell werden alle Speisen auf einem großen, runden Teller serviert, der in der Mitte platziert wird. Jeder reißt sich kleine Teile des Brots ab, ergreift damit Fleisch und Gemüse und isst es aus der Hand. Achtung, ganz wichtig: immer und ausschließlich nur die rechte Hand zum Essen verwenden. Bei Muslimen gilt die linke Hand als unrein. Fleisch ist in Äthiopien und Eritrea eine Geldfrage und wird nur von der reichen Bevölkerung gegessen. Beliebt sind Schweinefleisch (nur bei missionierten Christen) sowie Lammfleisch (bei Muslimen und orthodoxen Christen). Auch sind die Speisen aus der Region sehr scharf.

Wichtige Begriffe und Gerichte der äthiopischen Küche sind:

Injera: Gesäuertes Fladenbrot, welches auf Tonplatten gebacken wird.

Wot: Sammelbegriff für die Saucen der äthiopischen Küche. Sie sind sowohl mit Fleisch, als auch mit Gemüse sowie Gewürzen, Öl, Wasser und Linsen.

Berbere: Sehr scharfe Gewürzmischung und wichtiger Bestandteil der äthiopischen Küche. Besteht vor allem aus: Chili, Pfeffer, Knoblauch, Ingwer, Zimt, Nelken und Koriander.

Schwarzafrikanische Küche

Der Name „schwarzafrikanisch“ ist ein Sammelbegriff für die Regionen südlich der Sahara und umfasst Westafrika, Zentralafrika und Ostafrika. Obwohl es natürlich kulinarische Unterschiede gibt, ist vielerorts in Subsahara-Afrika ein Brei aus Getreide (Mais, Hirse) oder Wurzeln (vor allem Yams und Maniok) als Beilage nicht wegzudenken. Dieser wird mit den Fingern gegessen und zu Saucen oder Eintöpfen gereicht, die meist aus Hülsenfrüchten und Gemüse, selten auch Fleisch oder Fisch bestehen. Die Auswahl an Fleisch erstreckt sich von Hühnchen bis hin zu exotischen Wildtieren wie, je nach Region, Gazelle, Strauß, Springbock, Affen, Schlangen, Antilopen sowie Rohrratten oder Fledermäuse. Frisches Obst und Nüsse (vor allem Erdnüsse) werden in der einheimischen Küche ebenfalls häufig verwendet.

Wichtige Begriffe und Gerichte der schwarzafrikanischen Küche sind:

Fufu: Ein Brei aus Maniok und Kochbananen, der vor allem in Westafrika und Ghana gegessen wird. Der stärkehaltige Brei wird in Bällchen geformt und mit einer würzigen Sauce gegessen.

Ndolé: Ein Gericht aus Kamerun aus Bitterspinat, Erdnüssen, Knoblauch, Zwiebeln, Fleisch und Garnelen.

Yassa: Ein scharfes Gericht mit Fleisch oder Fisch und Reis, welches aus Gambia und Senegal stammt.

Südafrikanische Küche

Die Küche Südafrikas ist stark von den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen beeinflusst und ist von Provinz zu Provinz unterschiedlich. Der Osten ist beispielsweise durch den großen Anteil der indischen Bewohner größtenteils indisch geprägt, der Südwesten des Landes durch die Malaien und der Norden durch die Buren. So gibt es für jede Region unterschiedliche Spezialitäten und Besonderheiten. Fleisch ist jedoch in allen Teilen Südafrikas ein großer Bestandteil. Lamm- und Rindfleisch sind besonders beliebt, aber auch Wildtiere wie Kudu, Springbock oder Antilope werden gerne gegessen. Dazu essen die Südafrikaner vor allem Kürbis, Karotten, Zwiebeln oder Mais. Trotz der Nähe zum Atlantik spielt Fisch bei den meisten Südafrikanern eine eher untergeordnete Rolle.

Wichtige Begriffe und Gerichte der schwarzafrikanischen Küche sind:

Wildbret: Das Fleisch von freilebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen.

Biltong: Luftgetrocknetes Rind- oder Wildfleisch, ähnlich wie Beefjerky

Koeksister: Ein Dessert aus frittiertem Teig, welches später mit einem speziellen Sirup übergossen wird.

Und, hast du jetzt einen besseren Überblick über die verschiedenen Gerichte der afrikanischen Küche bekommen? Welche der drei kulinarischen Regionen sagt dir am meisten zu?




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